{"id":2887,"date":"2024-03-19T12:04:09","date_gmt":"2024-03-19T11:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/fair-rhein.de\/geldern\/?p=2887"},"modified":"2024-03-19T12:04:09","modified_gmt":"2024-03-19T11:04:09","slug":"schuelerinnen-des-fsg-besuchen-den-weltladen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fair-rhein.de\/geldern\/schuelerinnen-des-fsg-besuchen-den-weltladen\/","title":{"rendered":"Sch\u00fcler*innen des FSG besuchen den Weltladen"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 13.5pt;color: black\">Die Klasse 9b des Gelderner Friedrich-Spee-Gymnasium informierte sich im Weltladen Geldern \u00fcber <strong>Grundlagen der Weltladenarbeit und des Fairen Handels<\/strong>. Auf Initiative der Referendarin Jessica Bock (rechts im Bild) aus dem Bereich Politikwissenschaften, die die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler begleitete, konnten einige wichtige Themen im Sinne der <strong>Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung<\/strong> exemplarisch besprochen werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: start\"><span style=\"font-size: 13.5pt;color: black\">Durch die wechselseitige Aufteilung der Gruppe war es m\u00f6glich in beiden R\u00e4umen des Weltladens unterschiedliche Themen zu besprechen. <strong>Bernd R\u00f6ddel<\/strong> (Mitarbeiter im Weltladen und Mitglied in der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Geldern) erl\u00e4uterte die Entwicklung und die Arbeitsweise der Weltl\u00e4den, insbesondere bezogen auf den Standort in Geldern. Am Beispiel der Kakaoproduktion erfuhren die Teilnehmenden, dass in Westafrika die Quote der ausbeuterischen Kinderarbeit bei der Ernte der Kakaofr\u00fcchte sehr hoch ist. Durch den Einsatz von Macheten sei die Arbeit der Kinder nicht ungef\u00e4hrlich, wobei sie bei der Ernte vielfach 60 kg-S\u00e4cke transportieren m\u00fcssen und ein Schulbesuch durch den t\u00e4glichen Arbeitseinsatz entfallen w\u00fcrde. Beim fairen Handel wird die ausbeuterische Kinderarbeit ausgeschlossen und es werden auch gerechte L\u00f6hne f\u00fcr die Arbeiter\/-innen gezahlt. Die Teilnehmergruppe konnte dann auch von den im Weltladen angebotenen Fairtrade-Schokoladen mit gutem Gewissen probieren.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: start\"><span style=\"font-size: 13.5pt;color: black\"><strong>Karl-Heinz Pasing<\/strong> (ebenfalls Weltladenmitarbeiter und Mitglied der Steuerungsgruppe) erl\u00e4uterte, dass sich der Konsum im Bekleidungssektor von 2020 verdoppelt habe. Die Sch\u00fcler\/-innen stellten dazu fest, dass st\u00e4ndig neue Kleidung beworben wird und den Markt \u00fcberschwemmt. Dieser Trend zu Fast Fashion beinhaltet, dass es sich nicht um gute Qualit\u00e4t der Ware handelt und das Recycling kaum noch m\u00f6glich ist. 80 % der Kleidung lande heute auf M\u00fcllbergen und werde auch verbrannt, so der Hinweis des Weltladenmitarbeiters. Dass bei der Produktion eines T-Shirts im bildlichen Sinne 16 volle Badewannen Wasser verbraucht werden ersch\u00fctterte die Sch\u00fcler\/-innen genauso wie der Hinweis, dass der Lohnanteil der Arbeiter\/-innen in den Fabriken nur 1-2 % von der Verkaufssumme betr\u00e4gt. Auch die Handyproduktion stehe in Verbindung mit ausbeuterischer Kinderarbeit, denn Kinder w\u00fcrden beispielsweise im Kongo mit eigenen Werkzeugen den Grundstoff Coltan und Kobalt in gef\u00e4hrlichen Minen abbauen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: start\"><span style=\"font-size: 13.5pt;color: black\">Zum Abschluss erhielt die Sch\u00fcler\/-innengruppe noch Informationen zu den <strong>Grundlagen einer Fairtrade-School<\/strong>.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Klasse 9b des Gelderner Friedrich-Spee-Gymnasium informierte sich im Weltladen Geldern \u00fcber Grundlagen der Weltladenarbeit und des Fairen Handels. 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