{"id":80,"date":"2018-01-15T20:34:54","date_gmt":"2018-01-15T19:34:54","guid":{"rendered":"https:\/\/fair-rhein.de\/krefeld\/?page_id=80"},"modified":"2025-12-12T14:19:13","modified_gmt":"2025-12-12T13:19:13","slug":"verein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fair-rhein.de\/krefeld\/verein\/","title":{"rendered":"Verein"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Wer wir sind \u2026<\/h2>\n<p>Der Arbeitskreis Dritte Welt e.V. in Krefeld ist 1976 gegr\u00fcndet worden. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Bewusstseinsbildung \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge zwischen den Industrienationen und den sogenannten Entwicklungsl\u00e4ndern und als Konsequenz daraus im Fairen Handel.<\/p>\n<p>Die Mitarbeit geschieht ehrenamtlich und ist konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden.<\/p>\n<p>Mit unserem Eine-Welt-Laden verstehen wir uns hier in Krefeld als Forum und Informationszentrum zur Meinungsbildung bei der Nord &#8211; S\u00fcd &#8211; Problematik.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row type=&#8220;vc_default&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1765536810356{padding-top: 20px !important;padding-right: 20px !important;padding-bottom: 20px !important;padding-left: 20px !important;background-color: #f4e4be !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p align=\"left\"><strong><span style=\"font-family: Arial,Helvetica,Geneva,Sans-serif,sans-serif;\">40 Jahre Weltladen Krefeld &#8211; ein R\u00fcckblick von Gerlinde Wientgen<\/span><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Im Mai 1976 wurde der \u201eArbeitskreis Dritte Welt e.V.\u201c gegr\u00fcndet. Pfarrer Rudolph We\u00dfler vom Gemeindedienst f\u00fcr Weltmission und Mitglieder von Amnesty International wollten sich daf\u00fcr einsetzen, die Probleme der \u00e4rmeren L\u00e4nder auf der s\u00fcdlichen Halbkugel mehr ins Bewusstsein der Krefelder Bev\u00f6lkerung zu bringen und Produkte von dort zu angemessenen Preisen zu verkaufen. <a href=\"#ak-rueckblick\">+ mehr<\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_column_text el_class=&#8220;ek-rueckblick&#8220;]Da mich durch meinen Deutschunterricht am Ausl\u00e4nder-Studienkolleg der Fachhochschule Niederrhein diese Arbeit sehr interessierte, trat ich sofort dem neu gegr\u00fcndeten Verein bei, um dort mitzumachen.<\/p>\n<p>Dass diese Mitarbeit dann 40 Jahre w\u00e4hren w\u00fcrde, h\u00e4tte ich mir damals nat\u00fcrlich niemals gedacht, zumal wir in diesen Jahren noch glaubten, dass weltweit mehr unternommen werden w\u00fcrde, die Armut auf der Welt in wenigen Jahren zu mindern. Im Laufe der Zeit mussten wir also lernen, unsere Arbeit nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzen, sondern realistischer zu werden.<\/p>\n<p>Nach vielen \u00dcberlegungen sind wir auch bei dem Namen \u201eArbeitskreis Dritte Welt e.V.\u201c geblieben. Nat\u00fcrlich gef\u00e4llt uns der Gedanke der einen Welt, in der wir leben, weshalb wir auch unseren Laden in \u201eEine-Welt-Laden\u201c umbenannt haben. Die rechtlich schwierigere \u00c4nderung des eingetragenen Vereins haben wir nicht vorgenommen, weil der Ausdruck Dritte Welt zeigt, dass wir uns mit wirtschaftlich benachteiligten Regionen dieser Welt besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Bei meinem R\u00fcckblick heben sich f\u00fcr mich zwei Dinge besonders hervor:<\/p>\n<p>Erstens bin ich erstaunt \u00fcber die vielen verschiedenen T\u00e4tigkeiten, die vom Arbeitskreis Dritte Welt ausgingen. Da war der faire Warenhandel des Ladens, der auch noch heute im Vordergrund steht. Dann gab und gibt es die vielen Informationsveranstaltungen, von denen wir sicher mehr als 500 durchgef\u00fchrt haben. Wir beteiligten uns an vielen Anti-Apartheids-, Anti-R\u00fcstungs- und Anti-Atomkraft-Demonstrationen und Friedensmahnwachen, versuchten uns einzusetzen f\u00fcr Hoffnungen auf eine gerechtere Welt. Die Not der vielen Fl\u00fcchtlinge, die Anfang der 80er Jahre nach Deutschland kamen, wurde uns schon damals vor Augen gef\u00fchrt. Wir organisierten Hilfe bei der Wohnungssuche, beim Ausl\u00e4nderamt und f\u00fcr die Schule \u2013 so wie es heute Mitglieder von uns im B\u00fcndnis f\u00fcr Toleranz und Demokratie tun. Nachmittags verwandelte sich unser Laden an der Neuen Linner Stra\u00dfe in ein reges Nachhilfeinstitut mit vielen Jugendlichen, die mit Begeisterung Unterricht erteilten. Mit Altpapiersammeln setzten wir uns im Umweltbereich ein. Auf dem Katholikentag spielten wir Theater und kritisierten dabei die Praxis multinationaler Konzerne. Es entstanden Arbeitsgruppen zu Nicaragua und zum S\u00fcdlichen Afrika.<\/p>\n<p>Einen hohen Stellenwert besa\u00df die spezielle Information \u00fcber unsere Partnerorganisationen in Tansania und Indien und die Unterst\u00fctzung von dortigen Entwicklungsprojekten. Auch heute noch bestehen Kontakte nach Indien und Selbsthilfegruppen dort werden unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Das zweite, was mich bei meinem R\u00fcckblick vor allem bewegt, sind die vielen Menschen, die bei uns mitgemacht haben, die immer noch mitmachen, die sich in anderen Organisationen f\u00fcr die gleichen Ziele einsetzen, \u00fcberhaupt die uns bei unserer Arbeit begegnet sind.<\/p>\n<p>Der Arbeitskreis Dritte Welt e.V. wurde 1976 gegr\u00fcndet. Die &#8222;Dritte Welt&#8220; wurde w\u00e4hrend des Kalten Krieges von den Blockfreien Staaten im Gegensatz zur Ersten Welt (der Westen) und zur Zweiten Welt (die Sowjetunion) hervorgehoben. Im Laufe der Zeit hat sich der Begriff verschoben zu &#8222;benachteiligte Entwicklungsl\u00e4nder&#8220;.<\/p>\n<p>In der ersten Zeit, waren haupts\u00e4chlich ausl\u00e4ndische Studierende und Jugendliche als Mitarbeitende dabei. Wir hatten auf der Neuen Linner Stra\u00dfe unsere R\u00e4ume mit dem Laden, bis wir dann 1989 zum Westwall, also n\u00e4her zum Zentrum, umgezogen sind. Wir besch\u00e4ftigten uns mit Informationen zur Dritten Welt, wobei wir bis 2018 insgesamt bestimmt 500 Abende f\u00fcllten. Au\u00dferdem befassten wir uns mit Fl\u00fcchtlingshilfe, die von unseren Mitgliedern mit Deutschunterricht den um 1980 gekommenen Fl\u00fcchtlingen gegen\u00fcber geleistet wurde. An vielen Anti-Apartheids-, Anti-R\u00fcstungs- und Anti-Atomkraft-Demonstrationen und Friedensmahnwachen nahmen wir teil und versuchten uns damit einzusetzen f\u00fcr Hoffnungen auf eine gerechtere Welt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich fanden in unserem neuen Laden mehr Waren Zuspruch und wir konnten die Gesch\u00e4ftszeiten erweitern. Seit Mitte der neunziger Jahre machten haupts\u00e4chlich \u00c4ltere bei uns mit, w\u00e4hrend viele Jugendliche nach und nach zum Studium in andere St\u00e4dte gingen.<\/p>\n<p>Einzelne Projektgruppen in Tansania, Sri Lanka und Indien unterst\u00fctzten wir mit Besuchen, um eigene Erfahrungen zu erhalten, die wir unseren Mitgliedern und in Volkshochschul-Vortr\u00e4gen weiter gaben und wir sammelten von Freunden Spenden, mit denen wir vor allem in Indien, s\u00fcdlich von Kalkutta, Brunnen finanzierten, die wegen des salzhaltigen Wassers oft mehr als 300 Meter tief in den Boden gebohrt werden mussten.<\/p>\n<p>Seit mehr als zehn Jahren konnten wir allerdings keine Reise mehr zu den Projekten machen. Sowohl Projekte als auch Spenden sind zur\u00fcck gegangen und heute unterst\u00fctzen wir nur noch ein Projekt in Indien.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend im Laufe der letzten Jahre andere Vereine die Fl\u00fcchtlingshilfe und die Informationen \u00fcber Entwicklungsl\u00e4nder mehr und mehr \u00fcbernommen haben, ist dem Laden immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung zugekommen. Schon als wir in die R\u00e4ume am Westwall gezogen sind, haben wir den Dritte-Welt-Laden in Eine-Welt-Laden umbenannt, weil es besser passte. Inzwischen ist Krefeld zur FairTradeTown geworden, so dass der Laden mit seinem Fairen Handel eine immer wichtigere Rolle spielt.<\/p>\n<p><em>Gerlinde Wientgen<\/em>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Was wir wollen \u2026<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Ma\u00dfnahmen f\u00f6rdern<\/strong>, die eine wesentliche Ver\u00e4nderung f\u00fcr die Lebenssituation der \u00e4rmeren Bev\u00f6lkerung in L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens bewirken mit dem Ziel gr\u00f6\u00dferer Gerechtigkeit,<\/li>\n<li><strong>uns wehren<\/strong> gegen die Ausbeutung und Zerst\u00f6rung der Natur unserer Erde zu Gunsten weniger und zum Schaden der weit \u00fcberwiegenden Mehrheit der Menschen auf der Welt,<\/li>\n<li><strong>unser Verhalten<\/strong> im reichen Norden zu Gunsten benachteiligter L\u00e4nder nachhaltig verbessern,<\/li>\n<li><strong>also handeln<\/strong> im Sinne der Richtlinien der Lokalen Agenda 21.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/3&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h2>Was wir tun &#8230;<\/h2>\n<p>[\/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner width=&#8220;1\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;604&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column_inner][vc_column_inner width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_column_text]<\/p>\n<ul>\n<li>Wir <strong>verkaufen<\/strong> in unserem Eine-Welt-Laden fair gehandelte Waren.<\/li>\n<li>Wir <strong>informieren<\/strong> durch Gespr\u00e4che im Laden, durch Bildungs &#8211; und Kulturveranstaltumngen sowie Aktionen.<\/li>\n<li>Wir <strong>f\u00f6rdern<\/strong> finanziell und partnerschaftlich einzelne Projekte in Afrika und Asien.<\/li>\n<li>Wir<strong> unterst\u00fctzen<\/strong> durch unsere Mitgliedschaft die Arbeit verschiedener entwicklungspolitische Organisationen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text css=&#8220;&#8220;]<\/p>\n<h2>Unterst\u00fctzen Sie uns \u2026<\/h2>\n<p>Wenn Sie unsere Arbeit unterst\u00fctzen m\u00f6chten, k\u00f6nnen Sie dies auf vielf\u00e4ltige Weise tun:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Werden Sie Kunde<\/strong>\u00a0und kaufen Sie fair gehandelte Produkte im Weltladen.<\/li>\n<li><strong>Werden Sie Mitglied<\/strong>\u00a0im Verein.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Oder machen Sie mit im Weltladen:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wir suchen Menschen, die Lust haben, sich ehrenamtlich f\u00fcr eine offene, transparente, \u00f6kologische und nachhaltige Form des Wirtschaftens zu engagieren. Ob im Verkauf, der Informations- oder Bildungsarbeit \u2013 die M\u00f6glichkeiten, in unserem Team mitzumachen sind vielf\u00e4ltig und lassen sich bestimmt auch in Ihren Alltag integrieren! Neben regelm\u00e4\u00dfigen Aufgaben gibt es bei uns auch immer wieder einzelne zeitlich befristete Projekte, f\u00fcr die wir Unterst\u00fctzer\/innen suchen. Viele Aufgaben erfordern keine speziellen Vorkenntnisse, sondern nur Bereitschaft, Ihre F\u00e4higkeiten einzubringen und eventuell in neuen Bereichen dazuzulernen.<\/p>\n<p>Wir bieten \u2026<\/p>\n<ul>\n<li>ein offenes Team aus Engagierten mit vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, sich selbst einzubringen.<\/li>\n<li>eine Gemeinschaft, die Sie herzlich aufnimmt, einarbeitet und bei Fragen zur Verf\u00fcgung steht<\/li>\n<li>Fortbildungsm\u00f6glichkeiten nach Ihren Interessen und Aufgaben. (Einkauf, Verkauf, Dekoration, \u00d6ffentlichkeitsarbeit, Aktionen, usw.)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wir freuen uns auf Sie!<\/strong><\/p>\n<p>Ansprechpartnerin: Christa Redeker, Tel.: 02151 776376, <a href=\"mailto:info@weltladen-krefeld.de\">info@weltladen-krefeld.de<\/a><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][vc_empty_space][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text] Wer wir sind \u2026 Der Arbeitskreis Dritte Welt e.V. in Krefeld ist 1976 gegr\u00fcndet worden. 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